KEB auf Sendung: Bildung bei TVA

Christliche Werte für Europas Zukunft?

„Zunehmend wert(e)los? Europa am Scheideweg“ - so lautet die dritte Ausgabe des Formats „Kaum zu glauben?“. Die Serie ist eine Produktion der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB), des Akademischen Forums Albertus Magnus und der Bischöflichen Presse- und Medienabteilung zusammen mit dem regionalen TV-Sender. Die Sendung wurde für Coronazeiten und darüber hinaus entwickelt und diskutiert mit regionalen Bezügen theologische und gesellschaftliche Themen.

Diesmal dreht sich alles um das Thema europäische Werte. Im Studio zu Gast sein wird Sophia Kuby, studierte Philosophin und Autorin, die auf ein knappes Jahrzehnt Erfahrung in der Arbeit mit den Europäischen Institutionen in Brüssel zurückblicken kann. Heute lebt Kuby in Wien und leitet die Abteilung Strategische Beziehungen und Ausbildung bei der weltweit tätigen Menschenrechtsorganisation ADF International.

Ist Europa mehr als ein bürokratisches Monster mit wirtschaftlichen Interessen? Was verbindet uns über die Landesgrenzen hinweg? Welche Werte sollen künftig in Europa Geltung haben? Und welche Rolle spielt noch der christliche Glaube in unserem gesellschaftlichen Miteinander? Auf solche und ähnliche Fragen wird Erwachsenenbildner und Theologe Raphael Edert eine Antwort einfordern. Als Anwalt des Publikums wird er im Gespräch mit Kuby kritisch nachfragen und drängende Herausforderungen unseres Kontinents beim Namen nennen.

Wolfgang Stöckl, Bischöflicher Beauftragter für Erwachsenenbildung, zeigt sich von dem Projekt begeistert: „Die Sendungen bieten eine hervorragende Gelegenheit für spannende Diskussionen! Ganz im Sinne der Katholischen Erwachsenenbildung: Fragen aufgreifen, die viele Menschen haben, und einen Rahmen schaffen, wo man voneinander lernen kann.“

Aufgegriffen werden in den Sendungen übrigens auch andere grundlegende Themen aus dem Buch „Zur Erneuerung der Kirche. Geistliche Impulse zu aktuellen Herausforderungen“ von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer auf, das erst kürzlich im Regensburger Verlag Friedrich Pustet erschienen ist.

 

 

Das war die erste Folge

Genesis oder Big Bang? Wie stehen Glaube und Wissenschaft zueinander? – so lautet die Kernfrage der ersten Folge. Prof. Dr. Ferdinand Evers, Vater von vier Töchtern und Theoretischer Physiker mit dem Schwerpunkt Theorie der Kondensierten Materie, vertritt die These: Glaube und Naturwissenschaft gehören eng zusammen. Aber wie plausibel ist dieser Ansatz? Wie kann man als wissenschaftlich denkender Mensch mitten im Leben heute noch ernsthaft glauben? Als Anwältin des Publikums hakt Psychologiestudentin Marie Kinsky nach.

...und das die zweite

„Corona – was können wir dafür?“ - so hieß die zweite Folge in der Sendereihe. Philosoph Prof. Dr. Sigmund Bonk nimmt das Phänomen Corona in den Blick. Seine These lautet, dass die Pandemie Ausdruck eines umfassenderen und verfehlten Umgangs mit der Natur ist. In der Rolle der Anwältin des Publikums ist Ruth Aigner, 33-jährige Leiterin des Fachbereichs Weltkirche in der Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Regensburg. Aigner hat einen Bachelorabschluss der Umweltpädagogik und einen Masterabschluss in sozialwissenschaftlicher Konfliktforschung erworben. Sie ist viel in der Welt herumgekommen und hat den Aspekt der Globalität im Blick.

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