KEB auf Sendung: Bildung bei TVA

Die neue Folge

Seit 28. November 2020 ist eine neue Ausgabe der TVA-Sendung „Kaum zu glauben?“ zu sehen. Das Thema der vierten Folge lautet: „Christlich leben, gut leben. Der Nutzen des Christlichen im Alltag“. Oliver Maksan, Chefredakteur einer katholischen Wochenzeitung, diskutiert, was der christliche Glaube bei der Gestaltung des eigenen Lebens bedeutet: Glück? Halt? Hemmschuh? Kompass? Es geht um den eigenen Anspruch und um einen Mehrwert, der auch den eigenen Beruf prägt. Als Anwältin des Publikums tritt die Theologin Maria-Viktoria Koch auf. Sie kommt aus Regensburg und arbeitet derzeit in einem Pfarrverbund in München. Die Moderation liegt bei Matthias Feuerer, dem Stellvertretenden Redaktionsleiter bei TVA.

"Kaum zu glauben?"

So heißt das Format, mit dem die KEB im Bistum Regensburg Bildung im Fernsehen erlebbar macht. Die Serie wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit dem regionalen Sender TV Aktuell, dem Akademischen Forum Albertus Magnus und der Bischöflichen Presse- und Medienabteilung.

In Coronazeiten geboren hat ist die Sendung mittlerweile fest etabliert. Sie diskutiert mit regionalen Bezügen wichtige theologische und gesellschaftliche Themen, wie sie auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer erst kürzlich in seinem Buch „Zur Erneuerung der Kirche" (Verlag Friedrich Pustet) ins Gespräch gebracht hat.

Wolfgang Stöckl, Bischöflicher Beauftragter für Erwachsenenbildung, zeigt sich von dem Projekt begeistert: „Die Sendungen bieten eine hervorragende Gelegenheit für spannende Diskussionen! Ganz im Sinne der Katholischen Erwachsenenbildung: Fragen aufgreifen, die viele Menschen haben, und einen Rahmen schaffen, wo man voneinander lernen kann.“

Wer in diesem Sinne ein Feedback geben möchte zu den verschiedenen Inhalten und Thesen der Sendungen oder dem Format als solchem, kann dies übrigens über die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse kaumzuglauben(at)tvaktuell.com tun. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Die bisherigen Folgen

1. Genesis oder Big Bang?

Wie stehen Glaube und Wissenschaft zueinander? – so lautet die Kernfrage der ersten Folge. Prof. Dr. Ferdinand Evers, Vater von vier Töchtern und Theoretischer Physiker mit dem Schwerpunkt Theorie der Kondensierten Materie, vertritt die These: Glaube und Naturwissenschaft gehören eng zusammen. Aber wie plausibel ist dieser Ansatz? Wie kann man als wissenschaftlich denkender Mensch mitten im Leben heute noch ernsthaft glauben? Als Anwältin des Publikums hakt Psychologiestudentin Marie Kinsky nach.

2. Die tiefere Krise im Blick

„Corona – was können wir dafür?“ - so hieß die zweite Folge in der Sendereihe. Philosoph Prof. Dr. Sigmund Bonk nimmt das Phänomen Corona in den Blick. Seine These lautet, dass die Pandemie Ausdruck eines umfassenderen und verfehlten Umgangs mit der Natur ist. In der Rolle der Anwältin des Publikums ist Ruth Aigner, 33-jährige Leiterin des Fachbereichs Weltkirche in der Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Regensburg. Aigner hat einen Bachelorabschluss der Umweltpädagogik und einen Masterabschluss in sozialwissenschaftlicher Konfliktforschung erworben. Sie ist viel in der Welt herumgekommen und hat den Aspekt der Globalität im Blick.

3. Quo vadis Europa?

Um das Thema europäische Werte dreht sich alles in der dritten Folge. Expertin Sophia Kuby kann auf ein knappes Jahrzehnt Erfahrung in der Arbeit mit den Europäischen Institutionen in Brüssel zurückblicken und leitet heute die Abteilung Strategische Beziehungen und Ausbildung bei der weltweit tätigen Menschenrechtsorganisation ADF International. Ist Europa mehr als ein bürokratisches Monster mit wirtschaftlichen Interessen? Was verbindet uns über die Landesgrenzen hinweg? Und welche Rolle spielt noch der christliche Glaube in unserem gesellschaftlichen Miteinander? Auf solche und ähnliche Fragen fordert Erwachsenenbildner und Theologe Raphael Edert eine Antwort ein und nennt als Anwalt des Publikums drängende Herausforderungen unseres Kontinents beim Namen.

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