UNTERSTÜTZUNG EHRENAMTLICH AKTIVER

EMPOWERMENT -
und die Förderung der SELBSTKOMPETENZ
in der Arbeit mit Geflüchteten

2-tägiges Seminar

Sa, 07.10.2017, 10.00 - 17.00 Uhr und
Sa, 28.10.2017, 10.00 - 17.00 Uhr

im Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V.,
Von-der-Tann-Str. 7, 93047 Regensburg (Großer Konferenzsaal)

Die Integration der zu uns geflüchteten Menschen ist aktuell eine der großen Herausforderungen. Aber wie genau geht das? Sie sind ganz herzlich dazu eingeladen, sich von der Methode des "Empowerment"-Ansatzes bereichern zu lassen, den "Integrationskoffer" kennen zu lernen und dann selbst als Multiplikator*in die Methode im Helferkreis weitergeben zu können. Referentin dieses zweitägigen Seminars ist Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann. Sie hat einen immensen internationalen Erfahrungshintergrund und hiermit ein sehr innovatives Konzept entwickelt.

Referentin: Dr. Judith Abdel-Massih-Tiemann

Anmeldung: bis 29.09.2017 mit Anmeldeabschnitt aus dem Flyer oder
                     bei Caritas Regensburg, Christina Engl, 
                     E-Mail: c.engl(at)caritas-regensburg.de, Tel. 0941 / 502-1143
Die Teilnahem ist kostenlos!

Weitere detaillierte Infos finden Sie hier im pdf-Flyer.

"Übersicht der angebotenen Seminar-Termine"

Anmeldung z. T. erforderlich!
Weitere Informationen erhalten Sie über die regionalen KEBs bzw. bei
Beate Eichinger, KEB im Bistum Regensburg, Spindlhofstr. 23, 93128 Regenstauf,
Tel. 09402/9477-11

TerminSeminar
(Seminarbeschreibung
siehe folgend)
Veranstaltungsort
Sa, 27.01.2018
9.30-16.30 Uhr
KörperÜbungen für
Flüchtlingshelfer*innen
mit Birgitt Lehmke
- siehe pdf-Flyer
93326 Abensberg
Caritas Sozialstation Abensberg,
Max-Bronold-Str. 10
Anmeldung bei:
Caritas Regensburg, Christa Engl
Tel. 0941 / 5021143
c.engl(at)caritas-regensburg.de
Infos auch bei KEB Kelheim:
www.keb-kelheim.de
Sa, 18.11.2017
9.30-16.30 Uhr
KörperÜbungen für
Flüchtlingshelfer*innen
mit Birgitt Lehmke 
- siehe pdf-Flyer
92670 Windischeschenbach
Haus Johannisthal, Johannisthal 1
Anmeldung bei:
Caritas Regensburg, Christa Engl
Tel. 0941 / 5021143
c.engl(at)caritas-regensburg.de
Infos auch bei KEB Weiden:
www.keb-weiden.de
Sa, 21.10.2017
9.30-16.30 Uhr
KörperÜbungen für
Flüchtlingshelfer*innen
mit Birgitt Lehmke
- siehe pdf-Flyer

84130 Dingolfing
Caritas Dingolfing, Griesgasse 13
Anmeldung bei:
Caritas Regensburg, Christa Engl
Tel. 0941 / 5021143
c.engl(at)caritas-regensburg.de

Do, 01.06.2017
19.00 Uhr
Warum so viele gehen - Über die Lage
in Afghanistan, Irak und Äthiopien
Recherchebericht von Bernd Wohlgut

95707 Tiersheim
Evang. Gemeindehaus, Marktplatz 6
Infos/Beschreibung/Anmeldung:
KEB Wunsiedel und EBW Selb-Wunsiedel
Tel. 09232 / 880750
www.keb-wunsiedel.de

Sa, 29.04.2017
9.30 Uhr
Warum so viele gehen - Über die Lage
in Afghanistan, Irak und Äthiopien
Recherchebericht von Bernd Wohlgut

92442 Wackersdorf
MehrGenerationenHaus, Hauptstr. 15
Infos/Beschreibung/Anmeldung:
KEB Schwandorf
Tel. 09431 / 2268
www.keb-schwandorf.de

Fr, 21.04.2017
14.00 Uhr
Trauma-Seminar
Nimm mich bitte so, wie ich bin!
93413 Cham
Hotel am Regenbogen, Schützenstr. 14
Infos/Beschreibung/Anmeldung:
KEB Cham,
Tel. 09971 / 7138 bzw.
www.keb-cham.de

Mi, 29.03.2017
9.30 Uhr

Warum so viele gehen - Über die Lage
in Afghanistan, Irak und Äthiopien
Recherchebericht von Bernd Wohlgut

94315 Straubing
Stephanus-Saal, Albert-Kloster-Gasse 2
Infos/Beschreibung/Anmeldung:
KEB Straubing
Tel. 09421 / 3885
www.keb-straubing.de

Fr, 03.02.2017
18.00 Uhr

Flüchtlinge integrieren
Einblicke in kulturelle Standards
Referentin: Dr. Sylvia Schroll-Machl

92637 Weiden
Cafè Mitte, Am Stockerhutpark 1
Infos/Beschreibung/Anmeldung:
KEB Neustadt/Weiden,
Tel. 0961 / 6349640 bzw.
www.keb-weiden.de

Die Seminare aus den Jahren 2016 und 2015 finden Sie in folgender Datei zusammengefasst:
Seminarangebot aus 2015-2016

Nachfolgend finden Sie die Beschreibung der unterschiedlichen angebotenen Seminare:

Interkulturelles Training in der syrisch/arabischen Kultur für ehrenamtliche Helfer/innen für Flüchtlinge

Das interkulturelle Training ist speziell auf Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zugeschnitten und geht insbesondere auf kulturelle Unterschiede zwischen den deutschen und der syrischen/arabischen Kultur ein. Eine Besonderheit bei diesem Training ist, dass mit tatsächlich vorgefallenen Situationen und Missverständnissen gearbeitet wird und gemeinsam Lösungsansätze ermittelt werden. Diese realen Situationen wurden im Rahmen von Interviews mit Ehrenamtlichen erfragt und geben einen guten Überblick über die vielfältigen Herausforderungen, vor denen Ehrenamtliche stehen können. Das Training soll Ehrenamtliche durch Wissensvermittlung über die arabische Kultur, deren Geschichte und Religionen in ihrer Arbeit unterstützen. Zusätzlich können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich mit anderen Ehrenamtlichen vernetzen und Erfahrungen austauschen.

  • Betrachtung der Eigenkultur, da aus dieser heraus die andere, fremde Kultur betrachtet wird. Was ist typisch deutsch?
  • Was ist typisch syrisch/arabisch?
  • Unterschiede bewusst machen; Abgrenzung zu Stereotypen und Vorurteilen
  • Umgang mit den kulturellen Unterschieden
  • Austausch über Lösungsansätze aus der Praxis

Referentin: Johanna Riedel

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen erhalten Sie über die regionalen KEBs.

Fortbildung für ehrenamtliche Sprachlerhrer/innen, die für Flüchtlinge Alphabetisierungskurse halten

Am Montag, 27. Juni  bieten die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) und die Ehrenamtsstelle  im Landkreis Kelheim einen Abend für ehrenamtliche Sprachlehrinnen und –lehrer an, die für Flüchtlinge Alphabetisierungskurse halten. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes in Kelheim. Ehrenamtliche Sprachkurse für Flüchtlinge müssen von ganz verschiedenen Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern ausgehen.  Eine besondere Herausforderung sind Kurse für Menschen, die in Ihrer Heimat nicht oder kaum Schreiben und Lesen in ihrer Muttersprache gelernt haben. Für sie ist es natürlich besonders schwer, dies in einer ihnen fremden Sprache zu lernen. Auch für die Lehrenden ist es eine Situation, in die sie sich aus ihrer eigenen ganz anderen Lern- und Lebensgeschichte haraus nur schwer hineinversetzen können.

Sprachlehrerin Sabine Kick an, die selbst an Schulen Alphabetisierungskurse hält,  bietet dafür theoretische und praktische Hilfen an. Wie kann methodisch vorgehen, was hilft gerade am Anfang, welche praktischen Übungen kann ich machen, welches Lehrmaterial ist sinnvoll? Auf all diese Fragen wird sie eingehen.

Weiteres wichtiges Element des Abends ist auch, dass Raum für Fragen der Ehrenamtlichen bleibt, die sie aus ihrer Unterrichtserfahrung mitbringen und mit einer Expertin besprechen wollen.

Es wird als Beitrag zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe keine Teilnehmergebühr erhoben.  

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen erhalten Sie über die regionale KEB Kelheim.

Ehrenamtlicher Sprachunterricht für Flüchtlinge -
Impulse und Erfahrungsaustausch

Sprache verbindet. Nur mit einer gemeinsamen Sprache kann eine echte Verständigung zwischen Menschen verschiedener Kulturen stattfinden. Gerade Flüchtlinge und Asylbewerber, die noch überhaupt kein Deutsch können, machen diese schmerzliche Erfahrung. In den ersten Monaten, oft aber auch länger, erteilen deshalb Ehrenamtliche Sprachunterricht. Sie sollen mit diesem Abend unterstützt werden. Im Mai 2015 hatte in Kelheim ein Einführungsabend mit der Referentin stattgefunden, bei dem eine Fortführung gewünscht wurde, die noch mehr Raum für den Erfahrungsaustausch gibt. Dies soll nun an diesem Abend geschehen. Auf der Basis von Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden gibt die Referentin Impulse aus ihrem beruflichen Erfahrungen. An dem Abend ist aber auch der Platz, dass Ehrenamtliche miteinander ins Gespräch kommen und sich so gegenseitig unterstützen. Selbstverständlich sind auch Teilnehmende willkommen, die an der ersten Veranstaltung nicht teilgenommen haben.

Referentin: Julia Michel, Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache, Englisch und Spanisch am Staatl. Beruflichen Schulzentrum in Kelheim

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen erhalten Sie über die regionale KEB Kelheim.

"Anregungen für ehrenamtlichen Sprachunterricht"
Sprach-Seminar für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Sprache verbindet. Nur mit einer gemeinsamen Sprache kann eine echte Verständigung zwischen Menschen verschiedener Kulturen stattfinden.
Wer Flüchtlingen unsere Sprache vermitteln will, sieht sich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Wie erkläre ich ein bestimmtes Wort? Wie kann ich ein kompliziertes Grammatikphänomen veranschaulichen? Wie soll ich unterrichten, wenn ich bei meinen Erklärungen nicht auf das Englische oder Französische zurückgreifen kann, weil nicht jeder meiner Schüler diese Sprache versteht? Mit welchen Themen soll ich beginnen? Wie kann ich meinen Schülern das Erlernen unserer Sprache erleichtern? Worauf kommt es wirklich an beim Unterricht einer Fremdsprache?

Dieses Seminar soll Ehrenamtlichen anhand von vielen Praxisbeispielen grundlegend Kompetenzen für den Unterricht des Deutschen als Fremdsprache vermitteln. Dabei geht es vor allem um die ersten Schritte. An dem Abend wird Unterrichtsmaterial konkret vorgestellt. Es ist ausreichend Zeit für Rückfragen.

Auch Teilnehmende, die schon Erfahrungen beim Sprachunterricht gesammelt haben, können mit der Referentin ihre Fragen besprechen und erhalten Anregungen für ihren Unterricht.

Zwei Veranstaltungen im Norden und Süden des Bistums wurden schon durchgeführt.

Referentin: Julia Michel, Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache, Englisch und Spanisch am Staatl. Beruflichen Schulzentrum in Kelheim

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen erhalten Sie über die regionalen KEBs

"Spiel' doch mit!"
Spiele-Seminar für Haupt- und Ehrenamtliche im Flüchtlingsbereich

Spielen verbindet, aber wie soll ein Spiel erklärt werden, wenn die Kinder kein oder nur wenig Deutsch verstehen? Und wie können sensibel bestehende kulturelle Unterschiede auch beim Spielen Berücksichtigt und respektiert werden?

Neben einigen Grundlagen für gelingende interkulturelle Begegnung liegt der Schwerpunkt dieses Seminars darauf, (vielleicht bereits bekannte) Spiele wieder zu entdecken und neue Spiele zu lernen. Für die praktische Umsetzung bitte bequeme Kleidung und Schuhe für Bewegungsspiele anziehen.

Referentinnen:
Kathrin Hauser, Dipl. Soz.-Päd. (FH), Theaterpädagogin, Mitarbeiterin in der Gemeindeberatung; Susanne Noffke, M.A. Bildungsmanagement, Dipl. Rel.-Päd. (FH), langjährige Arbeit und Spielerfahrung mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Schulpastoral.

Anmeldung:
erforderlich - bei den regionalen KEBs
Teilnahme kostenfrei - TeilnehmerInnenzahl begrenzt (max. 25)

"Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen"
Trauma-Seminar für Haupt- und Ehrenamtliche im Flüchtlingsbereich

Informationsabend für alle InteressentInnen

Ein Großteil der Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, und viele Kriegsflüchtlinge haben traumatische Erfahrungen in den Herkunftsländern gemacht.
Für Ehrenamtliche, die mit diesen Menschen arbeiten, ist das Wissen um Traumatisierung unerlässlich. In diesem Workshop werden neuste wissenschaftliche Grundlagen der Traumaforschung vorgestellt. Daneben wollen wir uns auch genügend Raum nehmen für praktische Übungen:
Was kann ich konkret bei Belastungsreaktionen, die bei Betroffenen auftreten können, tun?
Welche Haltungen und Schwerpunkte haben sich im alltäglichen Umgang bewehrt?
Welche Unterstützung zur Erhaltung meiner eigenen Gesundheit sollte ich im Auge behalten?

Referentinnen:
Susanne Lojewski ist seit 26 Jahren Psychotherapeutin (HP). Leitung von Gruppen bei "Wildwasser Würzburg", dort im Bereich Prävention und Begleitung von Frauen eingesetzt. Seit den 90ern in der Trauma-Arbeit und -Beratung tätig.

Weitere Informationen:
bei den regionalen KEBs
Teilnahme kostenfrei

"Total erfüllt oder kurz vorm Burnout"
Helfer-Seminar für Haupt- und Ehrenamtliche im Flüchtlingsbereich

Warum das Engagement mit Geflüchteten Chancen bringt, aber auch Risiken.
Warum es allen hilft, wenn Helfer auf sich achten. Und was man tun kann, um nicht auszubrennen.

Referentinnen:
Christina Engl, Dipl. Theol., Pastoralreferentin bei der Gemeindecaritas,
NPL Coach, Ausbildung in Kunsttherapie und in der Praxis der Achtsamkeit (Plum Village, Hongkong)

Weitere Informationen:
bei Christina Engl, Caritas Regensburg,
Tel. 0941 / 5021-143 bzw. c.engl(at)caritas-regensburg.de

Informationen zur ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit im Landkreis Kelheim

Vorstellung des Handbuchs für Ehrenamtliche im Landkreis, Erfahrungsaustausch und Fortbildungsangebote der KEB

An diesem Abend stellt Gabi Schmid vom Landratsamt das für den Landkreis neu erstellte Handbuch für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit vor. Es enthält neben Informationen zu den wichtigsten Problemen auch die Kopien der wichtigsten Formulare für die Anträge der Flüchtlinge. Gregor Tautz stellt das Fortbildungsangebot der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe vor. Vor allem geht es an dem Abend aber auch um den Erfahrungsaustausch und die Beantwortung offener Fragen der Ehrenamtlichen.

Referentinnen:
Gabi Schmid, Landratsamt Kelheim

Weitere Informationen:
bei KEB Kelheim, Gregor Tautz,
Tel. 09443 / 9184-224 bzw. www.keb-kelheim.de

"Die Fremden besser verstehen"

Flüchtlinge in Deutschland kommen aus anderen Kulturkreisen. Sie sind uns fremd, weil sie nicht nur andere Sprachen sprechen, sondern auch andere Religionen leben, andere Gewohnheiten haben oder aus ihrer Tradition heraus anders miteinander umgehen. Wer als Flüchtling in Deutschland ankommt, der hat meist eine lange Odyssee hinter sich, oft traumatische Erfahrungen und hofft hier bei uns auf ein Willkommen. Die Fremdheit und das Anderssein dieser Menschen macht uns aber unsicher: Wie sollen wir Ihnen begegnen?

Die Referentin des Nachmittags, Bärbel Zeimantz von  missio-München, macht sich mit Ihnen auf den Weg, um eine bereichernde Begegnung von Ihnen und den noch Fremden zu schaffen. Die Theologin und Sozialarbeiterin bietet interkulturelle Trainings an und hat vor ihrem Studium vier Jahre in Tansania als Schreinerin gearbeitet.  Co-Referenten sind  ehrenamtliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter aus dem Landkreis, die mit den Asylberaterinnen des jeweiligen Caritasverbandes zusammenarbeiten. Sie bringen ihre Erfahrungen aus der konkreten Arbeit ein und  sind Ansprechpartner für Fragen, die die Situation in der Region betreffen.

Die Gruppen haben maximal 20 Teilnehmende. Die Teilnahme ist kostenlos.

Flüchtlinge bei uns - was kann ich tun?

Informations- und Motivationsabende zur ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen -
Seelsorgeamt des Bistums, Caritas und KEB laden ein

Aktuelle Kriege und  Krisen in der Welt haben die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden bei uns ansteigen lassen. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen. Diese Situation ist für alle Bürger, vor allem auch für Christen eine Herausforderung. Im Bistum Regensburg finden deshalb  in den kommenden Monaten verschiedene Bildungsveranstaltungen für interessierte Ehrenamtliche statt.

Konkrete Flüchtlingshilfe – mögliche Handlungsfelder

Grundlegende Basisinformationen für konkrete Flüchtlingshilfe werden an einem Motivationsabend geliefert, der an vier verschiedenen Orten des Bistums durchgeführt wird. Der stellvertretende Leiter des Seelsorgeamtes Domkapitular Thomas Pinzer übernimmt eine kurze theologische Begründung des christlichen Engagements in diesem Bereich, sachliche Informationen zur Situation der Flüchtlinge in der jeweiligen Region bietet die Asylsozialberaterin der regionalen Caritasstelle. Im Anschluss daran stellen Mitglieder einer Arbeitsgruppe des Ordinariates an Beispielen die Bandbreite möglichen Engagements und praktische Hilfestellungen dazu vor. 

Dabei geht es um die Schaffung einer Willkommenskultur, niederschwellige Sprachkurse, Begleitung bei Einkauf und Behördengängen, Patenschaften, Vorstellung vertiefender Bildungsangebote zur interkulturellen Begegnung. Als Gesprächspartner sind auch Ehrenamtliche dabei, die in der Region/im Landkreis  schon in der Flüchtlingsarbeit engagiert sind.

Veranstaltungen
TerminVeranstaltungsort

ReferntIn
der Caritas

Regionale KEB /
Kooperationspartner
Do, 19. März 2015,
19.00 - 21.30 Uhr

94437 Mamming,
Ghf Apfelbeck

Stefan PritscherKEB Dgf-Landau
Do, 26. März 2015,
19.00 - 21.30 Uhr
92444 Rötz,
Fürstenkasten
Rita BücherlKEB Cham
Di, 21. April 2015,
19.00 - 21.30 Uhr

92224 Amberg,
Caritas-Sozialstation,
Dreifaltigkeitsstr. 3

Anne KuchlerKEB Amberg; EBW,
Interkommunales
Bündnis für Migration
Mi, 22. April 2015,
19.00 - 21.30 Uhr
92670 Neuhaus,
Pfarrheim,
Wurzer Str. 16
Julia ZeitlerKEBs Neustadt-Weiden,
TIR, WUN; EBW

Zu den Veranstaltungen laden  das Seelsorgeamt, die Caritas-Asylsozialberatungsstellen und die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) gemeinsam ein. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nähere Informationen bei der jeweiligen regionalen KEB und bei der KEB im Bistum,
Beate Eichinger, Tel.: 09402/9477-11

"Flüchtlinge vor unserer Tür.
Wie können wir in der Pfarrei helfen?"

Vielleicht sind in Ihrer Pfarrei auch bereits Flüchtlinge angekommen. Können wir mit pfarrlichen Räumlichkeiten oder freiwilligen Helfern den Menschen aus Krisengebieten Unterstützung anbieten.

Mit einem Informationstag für Pfarrer, Pfarrgemeinderäte, Kirchenpfleger und andere Verantwortliche in den Pfarreien gaben Fachleute und Experten Ihr Wissen, Erfahrungen und Einblicke weiter, wie die Rahmenbedingungen für neu ankommende Flüchtlinge organisiert werden können.

Die Auftaktveranstaltung war am Sa, 22. Nov 2014, 9.30 bis 16.00 Uhr
im Diözesanzentrum Obermünster, 93047 Regensburg

Biblisch-Theologische Ermutigung - Manuskript Dr. Reinhold Then

Weitere Infos finden Sie hier im Flyer.