EKG ... UND MEHR

EKG ... und mehr. 
Zusätzliche Angebote im Bereich der
Eltern-Kind-Gruppen-Arbeit

40 Jahre Eltern-Kind-Gruppen im Bistum Regensburg

Am 9. April feierten Eltern-Kind-Gruppenleiterinnen und Ehrengäste im Rahmen eines Leiterinnentages das 40-jährige Jubiläum unter dem Motto
"Es war einmal ... und hat sich bestens bewährt"

Die Geschichte:
Der Impuls für Eltern-Kind-Gruppen kam 1976 vom bayrischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Eltern von Vorschulkindern (3 1/2 - 6 Jahre) sollten in ihrer Erziehungsarbeit qualifiziert und darin unterstützt werden, ihre Kinder zu fördern. Die DiAG (Diözesanarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung) im Bistum Regensburg griff diese Idee auf und veranstaltete im Juli 1976 eine erste Schulung für Leiterinnen im Schloss Spindlhof in Regenstauf.

1986 kam es zu einer Neukonzeption der Eltern-Kind-Gruppen. Damit sollten Eltern von jüngeren Kindern (0 - 3 Jahre) angesprochen und die Gruppen sollten flächendeckend angeboten werden. An die Stelle von kindzentrierter Elternbildung trat die Erwachsenenbildung. Neben der DiAG (die später zur KEB wurde) war auch der Frauenbund mit im Boot.

In den 90er Jahren gab es einen regelrechten Boom. Eltern-Kind-Gruppen hielten Einzug in viele Pfarrheime. Die Familien wurden, und werden noch heute, von ausgebildeten Leiterinnen begleitet.

In den 2000/2010er Jahren hat sich die Situation für Familien stark verändert. Elterngeld für ein Jahr, Ausbau der Krippenplätze, die finanzielle Situation in Familien haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Gruppen seit 2002 sinkt. Doch gerade in der heutigen Zeit bleiben die Eltern-Kind-Gruppen ein wertvolles, qualifiziertes und familienunterstützendes Angebot, mit zurzeit ca. 460 Gruppen im Bistum.

So lief das Jubiläum ab:

Zu Beginn würdigten Wolfgang Stöckl, Bischöflicher Beauftragter für Erwachsenenbildung und Leiter der Diözesanstelle für Erwachsenenbildung, Gerhard Haller, Geschäftsführer der KEB im Bistum und Birgit Kainz, stellvertretende Diözesanvorsitzende des KDFB in ihren Reden die tolle Arbeit in den Eltern-Kind-Gruppen und dankten vor allem den Leiterinnen für ihren Einsatz.

In einem kurzweiligen Rückblick fassten die Bildungsreferentinnen der KEB, Elli Meyer und des Frauenbundes, Monika Schmidmeier die Geschichte der Eltern-Kind-Gruppen und die familienpolitischen Veränderungen über die Jahrzehnte hinweg zusammen. Als langjährige EKG-Teamfrau berichtete Angela Leierseder von der Konzeption und Entwicklung der Ausbildung und von besonderen Projekten.

Den Inhaltlichen Teil des Tages gestaltete Susanne Hölzl, Referentin für Biografiearbeit sehr abwechslungsreich, anschaulich und vergnüglich (siehe unten im Feld "Leiterinnentage").

"Gemeinsam unterwegs" - unter diesem Thema lud Wolfgang Stöckl ein, einzelne Orte in der Kirche als Symbole für den Lebensweg zu betrachten. Schöne Texte und eine wundervolle musikalische Begleitung rundeten die Andacht ab.

Und ganz zum Schluss des Tages waren die Leiterinnen zu einem Ausklang mit Häppchen, Getränken und Gesprächen eingeladen. So fand der Tag einen entspannten, gut gelaunten Abschluss.

Leiterinnentage

"Es war einmal und hat sich bestens bewährt. Rückblicke - Einblicke - Ausblicke"
Unter diesem Motto stand der 4. Leiterinnentag am 9. April 2016. Gleichzeitig feierten wir 40 Jahre Eltern-Kind-Gruppen im Bistum Regensburg.

Für den inhaltlichen Teil konnte Susanne Hölzl gewonnen werden, die die Teilnehmerinnen einlud, mit biografischen Methoden auf ihr eigene Geschichte zurück zu schauen. So wurde in Kleingruppen ausgetauscht, welche Sätze, Werte und Erziehungsstile jede einzelne in der Kindheit geprägt haben. In einem goldenen Rahmen sammelte die Referentin die stärkenden und besonders wichtigen Punkte. Dass Eigenlob stimmt - und stärkt - konnten alle ausprobieren, indem sie zuerst zu den Buchstaben des Alphabets besondere Eigenschaften und Fähigkeiten von sich selbst suchten (und fanden) und diese dann anderen Teilnehmerinnen in Untergruppen vorlasen.

Am Nachmittag blickten wir auf unser Tun mit den Eltern: Welche drei Herzensangelegenheiten möchte ich in der Eltern-Kind-Gruppe vermitteln? Wie kann ich mit Herausforderungen umgehen, damit es gelingt? 
Wie es geht, den Blickwinkel im Umgang mit anderen zu ändern kann uns der Clown / die Clownin zeigen: er / sie lässt die anderen so sein wie sie sind, hört zu, lässt Gesagtes erst einmal stehen, bevor er / sie antwortet: "Ja, genau...".

Der inhaltliche Teil war eingebunden in einen Rückblick am Anfang und eine Andacht mit gemütlichem Ausklang am Schluss.

2014 gab es viele Anregungen unter dem Motto "Durch die bunten Wolken tauchen"

Das Thema 2012 war "Montessoripädagogik".

Das Thema 2011 war "Bindung und Beziehung von Anfang an - Theorie und Praxis zur sicheren Bindung in der Familie".

Philosophische Gesprächsführung
- Erster Fortbildungskurs 2014/2015 -

Seit Juli 2014 beschäftigen sich Eltern-Kind-Gruppenleiterinnen, Erzieherinnen und Referentinnen in der Erwachsenenbildung mit Fragen wie „Wer bin ich?“, „Was ist Glück“, „Was ist die Seele“ oder „Was heißt Recht haben?“. In der Weiterbildung „Philosophische Gesprächsführung“ lernen die Teilnehmerinnen wie sie ein philosophisches Gespräch vorbereiten und leiten, wie Fragen gestellt werden können und welche Haltung dem Philosophieren zugrunde liegt.

Philosophieren kann man überall, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Es kommt darauf an, offen an alle Fragen des Lebens heranzugehen und sich wieder darin zu üben, die Gedanken im Gespräch fließen zu lassen, zuzuhören und sich gemeinsam auf einen Weg mit offenem Ende zu machen.

Die Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Akademie „Kinder philosophieren“ (www.kinder-philosophieren.de) statt. Der nächste Weiterbildungskurs startet im November 2016.

Resümee der Teilnehmerinnen - hier ...

Vater-Kind-Seminar

"Hobeln, Sägen, Feilen, Naturinstrumente bauen" war die Überschrift über dieses Seminar. Und genau das taten elf Väter und dreizehn Kinder in Ensdorf. Unter der fachlichen Anleitung von Andreas Kessel und der Leitung von Monika Hoffmann entstanden Musikinstrumente und Insektenhotels. Interessante Ausführungen über Bienen und Artenschutz, ein Lagerfeuer und ein kleines Konzert mit den selbstgemachten Instrumenten machten das Seminar rund. Die guten Rückmeldungen motivieren dazu wieder ein Vater-Kind-Seminar anzubieten!

Gespenstische Lesenacht

In Kooperation mit dem Kolping Erwachsenenbildungswerk, der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und den Eltern-Kind-Gruppen, startete die KEB im Bistum Regensburg im April 2012 mit dem Pilotprojekt "Gespenstische Lesenacht" auf der Burg Trausnitz bei Pfreimd.

Eltern und Kindern soll der Spaß am gemeinsamen Lesen und Vorlesen wieder nahe gebracht werden. Zwischen den Vorleseeinheiten konnten sich die Kinder bei Ritterspielen in und um die Burg austoben.

Wenn Sie sich für die Idee oder das Konzept interessieren, rufen Sie gerne bei uns an. Tel: 09402 / 947712.

Großeltern-Enkel-Treff


Seit März 2010 gibt es in Regenstauf einen Großeltern-Enkel-Treff. Da kommen die Großmütter und Großväter mit ihren Enkelkindern alle zwei bis drei Wochen für zwei Stunden zusammen und singen, spielen und basteln. Die Gruppe wird von einer Eltern-Kind-Gruppenleiterin geleitet, die selber schon Oma ist. Die Großeltern haben auch die Gelegenheit, sich auszutauschen über ihre Erfahrungen als Oma oder Opa und können sich gegenseitig bei vielen Fragen unterstützen. Sie möchten auch einen Großeltern-Enkel-Treff ins Leben rufen? Informationen gibt es bei Elli Meyer, Tel. 09402 / 9477-12,
elli.meyer(at)bistum-regensburg.de